Ivo Oppong-Addai, Gründer und CEO von Next Commerce
Autor Weikersheim, Deutschland

Ivo Oppong-Addai

Gründer und CEO von Next Commerce. 10+ Jahre E-Commerce und digitales Marketing. Erfinder des Direct-to-Dealer-Modells.

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Kurz

Ich bin Ivo Oppong-Addai, Gründer und CEO von Next Commerce GmbH (gegründet 2020, Sitz in Weikersheim). Ich habe über 10 Jahre Erfahrung im E-Commerce und digitalen Marketing, eine Vorgänger-Gründung im selben Feld, und das Direct-to-Dealer-Modell entstand bei mir aus einer konkreten Herausforderung, der ich bei Bosch Power Tools begegnet bin: Markenhersteller mit etabliertem Händlernetz, die Endkundennähe gewinnen wollen, ohne ihr Vertriebsnetz zu zerstören.

Hintergrund

Meine Laufbahn im digitalen Vertrieb begann vor mehr als zehn Jahren. Über E-Commerce und digitales Marketing habe ich die ganze Bandbreite kennengelernt: D2C-Shops, Marketplace-Strategien, klassische indirekte Distribution, Performance-Marketing, Attribution, Conversion-Optimierung. Was sich durch alle Stationen zog, war ein Muster: Hersteller mit etablierten Händlerstrukturen kämpften immer wieder mit demselben Trilemma. Sie wollten Endkundennähe, fürchteten aber Channel-Konflikt. Sie wollten Daten, hatten aber keine Hebel, sie zu bekommen. Sie wollten direkt verkaufen, ohne ihr Vertriebsnetz aufzugeben.

Bevor ich Next Commerce gründete, habe ich ein anderes Unternehmen im selben Themenfeld aufgebaut. Diese Vor-Erfahrung war prägend: Sie hat mir gezeigt, wo die etablierten Lösungen strukturell scheitern und wo die wirklich harten Probleme liegen. Ohne diese Lehrjahre wäre Next Commerce nicht entstanden.

Wie Direct-to-Dealer entstand

Den entscheidenden Anstoß bekam ich in einem Projekt bei Bosch Power Tools. Bosch ist der archetypische DACH-Markenhersteller: starke Marke, gewachsenes Händlernetz, Tausende Fachhändler weltweit, Endkunden, die das Produkt im Fachhandel kaufen wollen. Und gleichzeitig: ein Online-Marketing-Apparat, der täglich Millionen an Reichweite generierte, ohne dass irgendwo am Ende ein messbarer Verkauf zugeordnet werden konnte.

Die existierenden Lösungen passten alle nicht. Ein eigener D2C-Shop hätte das Händlernetz vergrätzt. Eine Händlersuche-Karte gab keine Attribution. Drop-Shipment verlagerte das Risiko zurück auf die Marke. Marketplace-Verkauf gab Margen ab und schwächte die Markenkontrolle.

Aus dieser konkreten Lücke wurde das Direct-to-Dealer-Modell: Der Kunde kauft auf der Marken-Website. Der Händler liefert aus. Der Hersteller behält Datenhoheit und Marketing-Attribution. Der Händler bekommt fertig bezahlte Bestellungen ohne Akquisekosten. Niemand verliert.

Was bei Bosch als Prototyp begann, wurde zur Plattform, die heute Next Commerce ist. Der Dealer Checkout ist die produktreife Implementierung des Modells, das ich in den ersten Jahren gemeinsam mit Praxispartnern aus dem DACH-Mittelstand entwickelt habe.

Worüber ich schreibe

Auf dem Next Commerce Ratgeber schreibe ich über die Themen, mit denen sich Markenhersteller mit Händlernetz strukturell auseinandersetzen müssen. Drei Schwerpunkte:

Strategie: Brand Commerce als Disziplin, die vier Modelle (D2C, D2D, Marketplace, klassisch), Channel-Konflikt, Mittelstandsstrategie. Ich versuche, das Feld klar zu sortieren und Entscheidungshilfen zu geben, die in der Praxis funktionieren.

Daten & Attribution: Sell-In vs. Sell-Out, Marketing-Attribution für Markenhersteller, Kundendaten im indirekten Vertrieb. Themen, die theoretisch lange diskutiert wurden, aber praktisch erst durch das D2D-Modell adressierbar sind.

Praxis & Implementierung: Was Hersteller operativ erleben, wenn sie auf D2D umstellen. Was Händler erleben, wenn sie fertig bezahlte Bestellungen über Hersteller-Marken bekommen. Was sich konkret in Onboarding-Geschwindigkeit, Marketing-Effizienz und Umsatzentwicklung verändert.

Was Sie mit mir besprechen können

Ich nehme mir Zeit für Gespräche mit Markenherstellern und Fachhändlern, die das D2D-Modell konkret in Erwägung ziehen oder ein bestehendes Setup optimieren wollen. Typische Gesprächsanlässe: Sie haben einen eigenen D2C-Shop, sehen aber Friktion im Händlernetz. Sie haben eine klassische Händlersuche, die keine messbaren Verkäufe bringt. Sie wollen Customer Lifetime Value in einem indirekten Vertriebsmodell aufbauen.

Am schnellsten erreichen Sie mich über LinkedIn (linkedin.com/in/iaddai) oder direkt über das Kontaktformular. Wenn Sie eine 15-minütige Live-Demo des Dealer Checkout sehen möchten, ist der direkte Weg über die Produktseite der schnellste.

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